Coronavirus Information

24. November 2021

Neues unter „Einleitung“, unter Punkt 1: Pandemiebetrieb in der Praxis (a und b), unter Punkt 2 Impfungen (Booster bei Personen > 30 Jahre mit Moderna).

 

Liebe Patienten und Patienteneltern!

Einleitung:
Das Coronavirus wird bleiben, wir werden damit leben. Eigentlich kein Problem in der Zukunft. Aber jetzt ist Pandemie!! Nichtimpfen erhöht die Gefahr für alle! Das Gesundheitssystem ist bereits am zusammenbrechen!!! Die Entscheidung, die jeder über 12 Jahre (ab 12 ist die Impfung zugelassen) trifft, lautet: soll mein erster Kontakt mit Sars Cov 2 eine Infektion sein oder eine Impfung. Einen dritten Weg gibt es nicht. Experten, Fachärzte und Virologen sind alle geimpft. Wir fürchten das Virus in unseren Zellen, auch in unseren Nervenzellen. Dort wird es lange weiterleben…Wir fürchten also nicht nur die akute Erkrankung der älteren Menschen und der Immunsupprimierten, sondern auch mögliche Spätfolgen der Infektion, insbesondere im Gehirn. So wie ja manche Viren Spätfolgen haben! Von Sars Cov 2 kennen wir sie noch nicht.

Von der Impfung wurden schon viele hundert Milliarden Dosen verabreicht. Auch seltene Nebenwirkungen sind jetzt bekannt und, sofern so etwas erlebt wurde, sind diese Nebenwirkungen praktisch immer behandelbar. Die Experten und auch wir fürchten etwaige Spätfolgen der Impfung nicht. Es ist nur eine Impfung.

Die 4. Welle schwillt ist außer Kontrolle. Betroffen sind v.a. Ungeimpfte und Kinder. Die geimpften PCR Positiven haben in aller Regel harmlose Verläufe oder oft einfach nur Virusteile (Genom) auf der Schleimhaut. Das werden alle von uns in der Zukunft immer wieder haben in den nächsten Jahrhunderten ….. Gut möglich, dass der Husten oder das Fieber, das zur Durchführung eines Tests bei einem Geimpften geführt hat, von einem anderen Virus ausgelöst wurde und Sars Cov 2 zufällig auch gerade auf der Schleimhaut war ohne Schaden anzurichten …. Geimpfte Infizierte sind kein Problem für das Gesundheitssystem, es sei denn, sie übertragen das Virus auf Ungeimpfte, die dann zum Problem werden … es gibt einfach noch zu viele Ungeimpfte!!

Diese ganze Testerei müssen wir ja vor allem wegen der Ungeimpften machen. Arme Kinder! Schon wieder geht das Pandemiemanagement zu ihren Lasten. Denn die Kinder leiden unter den Tests.

Sorgen machen uns nach wie vor die Kinder, die schwere Grunderkrankungen haben und unter 12 Jahre alt sind, da sie bisher nicht geimpft sind. Außerdem Schwangere, die durch die zögerliche Impfempfehlung in Deutschland verunsichert wurden. Wir sehen das täglich in den Praxen. Dabei haben Schwangere ein hohes Risiko für einen gefährlichen Verlauf und es gibt ein Risiko für Frühgeburtlichkeit bei ungeimpften Schwangeren. Inzwischen gibt es ja die Empfehlung der StiKo für Schwangere. Also: lassen Sie sich als Schwangere unbedingt gegen Covid 19 impfen. Es schützt die Schwangere und das Kind!!! Auch werden Antikörper auf das Kind übertragen!!!

Wir müssen in der Praxis so gut es geht dafür sorgen, dass sich diese besonders gefährdeten Personen bei uns nicht mit Corona infizieren.

Was also ist zu tun in der Praxis?

  1. Pandemiebetrieb, d.h. alle Untersuchungen werden zwar durchgeführt, mit den Besonderheiten:
  • Am Besten kommen nur Erwachsene in die Praxis, die sich zu 3 G verpflichten: geimpft, genesen oder am selben Tag getestet
  • Bitte immer nur 1 Begleitperson ab jetzt!!!! Sollte die Begleitperson nicht „3 G“ sein, dann sagen Sie uns bitte Bescheid bevor Sie hereinkommen. Wir leiten dann entsprechende Maßnahmen ein, denn natürlich müssen kranke Kinder zu uns kommen können, auch wenn sie positiv getestet sind.
  • Bitte bringen Sie Handtücher oder Wickelauflagen/Windeln zur Auflage auf die Liegen für Ihre Kinder mit
  • Ins Wartezimmer nur immer 1-2 Familien lassen, d.h. im Wesentlichen ohne Wartezimmer arbeiten. Während der Infektsprechstunde bitten wir Sie sogar draußen im Auto, bzw. auf dem Parkplatz zu warten (s.u.). Drinnen haben wir Luftreinigungsgeräte mit HEPA Filtern.
  • Wir weiterhin kranke, fiebernde Kinder, oder Kinder mit Durchfallerkrankungen trennen von im Wesentlichen gesunden Kindern. Wir sehen die kranken Kinder in einer speziellen Infektsprechstunde: Ablauf: s.u. unter Punkt 3.
  • Immer wichtiger wird die Praxisapp für allgemeine Informationen. Auch für die Videosprechstunde (s.u. Punkt 8). Bitte laden Sie sich diese aufs Smartphone. https://www.monks-aerzte-im-netz.de/praxisapp/praxisapp-mein-kinder-und-jugendarzt/

 

  1. Zum Thema Impfungen gegen Covid 19:

    Die mRNA Impfstoffe gegen Covid 19 sind sicher, ab 12 Jahren zugelassen und die Impfung ist empfohlen. Auch wir raten zur Impfung, da es keinen dritten Weg gibt (d.h. entweder man lässt sich impfen, oder man infiziert sich früher oder später). Selbst wenn die Krankheit nach heutigem Wissensstand bei Kindern nur selten gefährlich verläuft. Auch das Syndrom der überschießenden Immunreaktion (PIMS) bei Kindern ist gut behandelbar, wenn auch eine schwere Krankheit. Über Long Covid bei Kindern wissen wir noch fast nichts. Die in der Fachliteratur und der Presse beschriebenen Entzündungen des Herzmuskels als Nebenwirkung der Impfung sind ausgesprochen selten und heilen meist folgenlos ab, auch wenn gelegentlich Medikamente gegeben werden müssen. Das Virus macht viel häufiger Herzmuskelentzündungen!!!Lassen Sie sich und Ihre Kinder ab 12 Jahren impfen. Alle! Natürlich auch Stillende und Schwangere ab der 15. SSW (wir empfehlen ab der 20. SSW).

    Und wer schon geimpft ist, sollte spätestens nach 6 Monaten die Boosterimpfung haben. Alle!

    Wir versuchen unser Bestes. Es ist sehr aufwändig und anstrengend für alle. Wir impfen soviel wir können (Covid und Grippe).

    Boosterimpfungen: wir geben unser Alles und schalten noch einmal Termine frei. An den Samstagen 4.12., 11.12. und 18.12. vormittags für Boosterimpfungen. Bitte berücksichtigen Sie, dass durch die Empfehlung der StiKo den Impfstoff Spikevax von Moderna nur  Personen ab dem 30. Geburtstag zu verabreichen, auch bei uns alle>30 mit Spikevax geboostert werden. Wir brauchen BioNTech für die jüngere Menschen, insbesondere für Kinder.

    Impfstoff: Wir impfen derzeit also mit Moderna und mit BioNTech/Pfizer.

    Die Impfung mit BioNTech erfordert 2 Impfungen im Abstand von 3-6 Wochen (derzeit empfehlen wir 3 Wochen!) und nach 5 bis 6 Monaten eine Boosterimpfung. Die Termine werden online auf unserer Homepage angeboten. Beim Impfstoff von Moderna (Spikevax) beträgt der Abstand für die ersten beiden Impfungen 4-6 Wochen (jetzt am Besten nur 4). Sie buchen beide Termine selbst online.

    Wichtig: Am besten suchen Sie sich 2 Termine, die Sie unter normalen Umständen auch einhalten können. Falls es Probleme bei der Buchung gibt, schreiben Sie uns dies an covid.impfungen@timnik.de. Dann organisieren wir Ihre Impfung über E-Mail. Wir haben genügend Impfstoff, alle werden geimpft.
    Und: Wer will kann sich an einem unserer Covid-Impftermine auch gegen die jährliche Grippe impfen lassen.

    Die digital lesbaren Impfdokumente (QR Codes) für die Europa weit geltende App werden wir für die bei uns geimpften Personen erstellen.


    Hier finden Sie den Anamnesebogen/Einwilligungserklärung zur Schutzimpfung gegen Covid-19:

 

  1. Sprechstundenablauf bis auf Weiteres (keine Änderung):
    Wir trennen die Infektsprechstunde von Sprechzeiten für Vorsorgen, Impfungen und geplanten Ultraschalluntersuchungen. Wir trennen nicht nur räumlich, sondern auch zeitlich! Das bedeutet:

a. Vorsorgen, Impfungen und Sonografien gesunder Kinder machen wir jetzt vormittags an allen Wochentagen. Außerdem für die Schulkinder auch nachmittags dienstags und donnerstags ab 14.30 oder 15.00 Uhr, je nach Anzahl der Akutpatienten. Montags spät ab 16 Uhr.

b. Patienten mit akuten Infektionen (Infektsprechstunde: Kinder mit Fieber, Husten, Durchfall) sehen wir z.T. ab 9.00 Uhr oder 9.30 Uhr, je nach Bedarf. Bitte vereinbaren Sie telefonisch einen Termin.

c. Bitte tragen sie in unserer Praxis FFP2 Masken, auch wenn dies nicht mehr gesetzlich vorgeschrieben ist. Um insbesondere Nichtgeimpfte zu schützen.

d. Besonders gefährdete Patienten sehen wir in ganz eigener Sprechstunde. Bitte vereinbaren Sie einen entsprechenden Termin (nach Vereinbarung, täglich möglich).

Ablauf der Infektionssprechstunde: Kinder mit Fieber, Husten, Durchfall werden in einer gesonderten Sprechstunde gesehen. Wir machen auch Abstriche, falls erforderlich. Kinder und Jugendliche mit leichten Erkältungssymptomen kommen in die normale Sprechstunde Falls Sie mit einem kranken Kind nicht zu den vorgegebenen Zeiten kommen oder gar unangemeldet, kann es sein, dass die Mitarbeiterinnen Sie ggf. wieder nach Hause schicken und zu einem späteren Zeitpunkt bestellen, denn sie sind angewiesen darauf streng zu achten, dass wir gesunde oder nur verschnupfte Kinder und sicher infektiöse Kinder voneinander trennen. Bitte haben Sie dafür Verständnis. Wir müssen Risikopatienten schützen!!!

Falls Sie nicht sicher sind, ob ihr Kind einen fieberhaften Infekt hat, rufen Sie bitte vorher an der Anmeldung an, spätestens vom Parkplatz aus.

Wenn Sie zum Termin da sind, rufen Sie nochmal vom Auto aus in der Praxis an. Wir schleusen Sie ein in unser Infektionszimmer. Dort untersuchen wir dann mit Kittel, Haube und Maske (nicht erschrecken!). Dieses Vorgehen hat sich für uns bisher bewährt. Es darf nur noch  1 Erwachsener mit dem zu untersuchenden Kind in die Sprechstunde. Natürlich gilt Maskenpflicht (FFP2).

 

  1. Testen: Wir machen PCR Tests und Schnelltests.

a. Schnelltests zeigen an, dass der Getestete gerade nicht infektiös ist, was am nächsten Tag schon wieder anders sein kann. Nicht angeordnete Schnelltests (s.u. Punkt 4e) sind Kosten pflichtig: ca. 40 Euro.

Nutzen Sie auch die Selbsttests. Bei symptomatischen Kindern (Husten, Schnupfen, Fieber, Durchfall) machen wir ausschließlich PCR Tests.

b. Tipp: wenn Sie aktiv das Infektionsgeschehen beeinflussen wollen, machen Sie bei Ihren Kindern, die in Kitas gehen oder in Schulen täglich einen Schnelltest!!!!! Bei positivem Ergebnis rufen Sie uns wegen des weiteren Vorgehens an!!! Natürlich an den Tagen, an denen in der Schule getestet wird nicht nötig!

c. Link zum aktuellen Rahmenhygieneplan für Schulen vom 11.11.2021
https://www.km.bayern.de/allgemein/meldung/7061/neuer-rahmen-hygieneplan-fuer-schulen-liegt-vor.html 

d. Für Kindergärten gibt es seit 20.10.21 eine entscheidende Erleichterung: Leichte Infekte müssen nicht mehr zum Arzt. Sie können vor Besuch der Kita selbst zu Hause abstreichen und dies bestätigen.

Hier der Link zum aktuellen Rahmenhygieneplan für Kitas:
https://www.stmas.bayern.de/imperia/md/content/stmas/stmas_inet/kinderbetreuung/211020_rahmenhygieneplan_lesefassung.pdf

Und die Ergänzung im aktuellen Newsletter des Ministeriums
https://www.stmas.bayern.de/imperia/md/content/stmas/stmas_inet/service-kinder/newsletter/443-newsletter.pdf

und zum Meldeformular:
https://www.stmas.bayern.de/imperia/md/content/stmas/stmas_inet/kinderbetreuung/20211020_bestaetigung_selbsttest_formular.pdf

e. Vom Gesundheitsamt angeordnete Tests sind derzeit meist PCR Tests, zum Freitesten nach Quarantäne auch Schnelltests und in jedem Fall kostenfrei.

f. Tests nach Quarantäne (5 oder 14 Tage) können PCR oder Schnelltest (nicht nach Rückkehr aus einem Virusvariantengebiet) sein, müssen von geschultem Personal durchgeführt werden, also keine Selbsttest.

 

  1. Atteste:

a. Sie bekommen von uns die im Rahmen einer Testung notwendig gewordenen Atteste kostenfrei. Also z.B. nach Schnell- oder PCR Test.

b. Die Atteste zum Thema „Fließschnupfen und/oder Husten wegen Allergie, wie sie von manchen Kitas und Schulen verlangt werden sind leider kostenpflichtig (unsere Patienten kennen das Vorgehen!).

 

  1. Quarantäne:
    Grundsätzlich gilt: Falls es für Sie oder eines Ihrer Kinder zu einer durch das Gesundheitsamt ausgesprochenen Quarantäne Situation kommt, dann gilt:

 

  1. Wir dürfen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen nicht für Quarantäne ausstellen. Auch keine Kinder „AUs“, wenn die Kinder gesund sind. Für Bescheinigungen und Lohnausfallszahlungen ist im Quarantänefall das Gesundheitsamt zuständig. Natürlich stellen wir Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen oder Kinder-AUs aus, wenn die betreffende Person erkrankt ist (Erkältung z.B.). Auch während einer Quarantäne. Dies dürfen wir auch über die Videosprechstunde feststellen!!!!

 

  1. Videosprechstunde: Hautausschläge können wir meist gut über die Videosprechstunde behandeln. Ebenso Kopf- und Bauchschmerzen, sofern nicht eine dringende Untersuchung erforderlich ist, sowie Gespräche führen. Bitte melden Sie sich dafür in der Praxis an und holen Sie sich unsere PRAXIS APP über unsere Homepage, oder über www.kinderärzte-im-netz. Anmeldung der Kinder in der App auf Frau Reiter oder Herrn Timnik. Auch wenn Sie Frau Prinz oder Frau Mörike oder Herrn Elschner sprechen wollen. Bitte machen Sie von dieser Möglichkeit regen Gebrauch. Auch AUs (Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen) gehen wieder über die Videosprechstunde!!!

 

  1. Auch die meisten Peak Flow Kontrollen unserer vielen Asthmatiker im DMP Programm lassen sich über die App und die Videosprechstunde erledigen. Sicher nicht alle. Frau Meyers, die ja viele unserer Patienten als erfahrene Mitarbeiterin in unserer Lungenfunktionsabteilung kennen, wird telefonieren. Peakflowuntersuchungen in der Praxis werden wir versuchen draußen durchzuführen. Bodyplethysmografien finden wieder statt. Wir haben einen großen HEPA Luftfilter!!!

 

  1. Antikörpertests, d.h. Tests, die zeigen sollen, ob ein Mensch die Krankheit hatte und immun ist, sind oft schwer zu interpretieren. Dennoch werden dies im Zuge wiedergewonnener Freiheiten wichtig, um z.B. zu belegen, dass eine Infektion stattgefunden hat. Fragen Sie uns, wir helfen weiter.

 

  1. Die Impfung wird die Pandemie bremsen. Lassen Sie sich impfen!!! Melden Sie sich an!!! Wir sind alle schon geimpft. S.a.
    https://m.youtube.com/watch?fbclid=IwAR1TCqbAdF7JFtMAuVQdxyfhFR9Jg9jgsSa3ICFIJLFUrD7arhnHWHcFm_g&feature=emb_logo&v=GBq_l2llyzo
    oder
    https://pix.sueddeutsche.de/video_fs/sde//1/4/14C4091D-3C2A-4F11-A8E7-47C15BD63FA2.mp4
    Oder Harald Lesch auf YouTube:
    https//m.youtube.com/watch?v=Q7EaCkermmQ
    Melden Sie sich an!!!

 

  1. Da die Impfung noch nicht für alle verfügbar ist (s.o., besonders kleinere Kinder) und die noch ansteckendere Deltavariante übernommen hat, bleibt es erstmal bei den AHA-L Regeln. Es nervt uns alle … deswegen gilt umso mehr: Bleiben Sie standhaft, halten Sie durch! Machen Sie häufige Schnelltests zu Hause, insbesondere bei Kitakindern und Schulkindern.

 

Ihr Praxisteam

 

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